Zaunarten & Materialien

Doppelstabmattenzaun: Leichte oder schwere Ausführung – was ist die richtige Wahl?

Der Doppelstabmattenzaun gehört zu den beliebtesten Zaunsystemen für private und gewerbliche Grundstücke. Robust, langlebig und vielseitig einsetzbar – doch viele Kunden stehen vor derselben Frage: Reicht die leichte Ausführung oder ist die schwere Variante die bessere Wahl?

In diesem Beitrag erklären wir verständlich die Unterschiede zwischen leichten und schweren Doppelstabmatten und helfen bei der Entscheidung, welche Ausführung für welches Grundstück sinnvoll ist.

Was bedeutet „leicht“ und „schwer“ bei Doppelstabmatten?

Der Unterschied liegt in der Drahtstärke der Stäbe:

  • Leichte Ausführung (z. B. 6/5/6 mm)
  • Schwere Ausführung (z. B. 8/6/8 mm)

Diese Zahlen stehen für die Stärke der horizontalen und vertikalen Drähte und haben direkten Einfluss auf Stabilität, Gewicht und Einsatzbereich.

„Nicht jeder Zaun muss maximal schwer sein – entscheidend ist, wofür er genutzt wird.“

Leichte Doppelstabmatten – wann sie vollkommen ausreichen

Die leichte Ausführung eignet sich hervorragend für viele private Grundstücke. Sie bietet eine solide Grundstabilität und ist optisch zurückhaltend.

Typische Einsatzbereiche:

  • Privatgärten
  • Grundstücksabgrenzungen ohne hohe Belastung
  • Kombination mit Sichtschutzstreifen
  • Vorgärten oder seitliche Grundstücksgrenzen

Vorteile:

völlig ausreichend bei normaler Nutzung

günstiger als schwere Ausführung

einfacher zu montieren

Schwere Doppelstabmatten – wann sie sinnvoll sind

Die schwere Ausführung kommt dort zum Einsatz, wo höhere Stabilität gefragt ist. Durch die stärkeren Drähte ist der Zaun deutlich verwindungssteifer.

Typische Einsatzbereiche:

  • größere Grundstücke
  • gewerbliche Flächen
  • Bereiche mit erhöhter Beanspruchung
  • Tore und stark frequentierte Abschnitte

Vorteile:

  • sehr hohe Stabilität
  • langlebig auch bei starker Belastung
  • ideal in Kombination mit Toranlagen

Optische Unterschiede – oft kleiner als gedacht

Optisch unterscheiden sich leichte und schwere Doppelstabmatten weniger, als viele erwarten. Der Unterschied liegt vor allem im Gefühl der Stabilität und in der Widerstandsfähigkeit – nicht in der grundlegenden Optik.

Für viele Privatkunden ist daher die leichte Ausführung die wirtschaftlich sinnvolle Lösung.

Die richtige Entscheidung treffen

Welche Ausführung die richtige ist, hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Nutzung des Grundstücks
  • Zaunhöhe
  • Toranbindung
  • gewünschte Stabilität
  • Budget

Eine fachliche Beratung hilft, Überdimensionierung ebenso zu vermeiden wie eine zu leichte Ausführung.

Fazit: Nicht schwerer als nötig – aber so stabil wie erforderlich

Sowohl leichte als auch schwere Doppelstabmatten haben ihre Berechtigung. Entscheidend ist nicht die maximale Drahtstärke, sondern die passende Lösung für das jeweilige Grundstück.

Wer die Nutzung realistisch einschätzt und sauber plant, erhält einen Zaun, der langlebig, funktional und optisch über

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